© Stefanie Kulisch

Wer: WIR MACHEN DAS

Wo: Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen

Wann: 2020-2021

Mit wem:
Zahlreiche Partnerorganisationen in den am Projekt beteiligten Ländern 

Weiter Schreiben
Die neue Ausgabe des Weiter-Schreiben-Printmagazins ist da, zur Thematik Essen und Identität. 
Zum Lesen online hier klicken.

Seit Mai 2017 veröffentlichen Autor*innen aus Syrien, dem Irak, dem Iran, Jemen, Afghanistan sowie Angehörige der Roma und Sinti Kurzprosa, Gedichte und Erzählungen auf der publizistischen Plattform weiterschreiben.jetzt.

Sie arbeiten mit bekannten deutschsprachigen Autor*innen in Tandems zusammen. Die Texte werden von Künstler*innen aus Kriegs- und Krisengebieten illustriert und erscheinen zweimal im Monat auf dem Literaturportal in der Originalsprache sowie in deutscher Übersetzung. Das Projekt macht mit einem syrisch-deutschen Team unter der künstlerischen Leitung von Annika Reich die Vielstimmigkeit und Diversität der Gegenwartsliteratur hierzulande sichtbar.

Die Autor*innen schreiben über das, was sie bewegt. Ihre Gedichte, Kurzgeschichten und literarischen Essays handeln von Liebe und Begehren, Hoffnungen und Enttäuschungen sowie Krieg und Verlust. Sie bereichern den medialen Diskurs, indem sie Stereotype durchkreuzen und einen direkten Zugang zu Perspektiven aus heutigen Kriegs- und Krisengebieten ermöglichen. Durch die Übersetzungen werden Brücken in einen neuen Sprachraum hinein gebaut und die Menschen in Deutschland und Europa erfahren mehr über arabisch- und farsisprachige Literatur sowie den Alltag in Kriegs- und Krisengebieten. So beinhaltet Weiter Schreiben nicht nur das zeitliche Kontinuum, sondern auch eine räumliche Ausdehnung, eine Erweiterung der Perspektive.

2020 und 2021 werden die Autor*innen mit ihren Tandem-Partner*innen in literarischen Performances und Lesungen mit Musik erstmals nicht nur deutschlandweit auftreten, sondern darüber hinaus wird es Veranstaltungen in Polen, Österreich und der Schweiz geben. Zudem werden weitere Autor*innen aus dem südlichen Mittelmeerraum und der MENA-Region an dem Projekt teilnehmen.
Weiterhin erscheint 2021 eine neue Ausgabe des Printmagazins von Weiter Schreiben.

weiterschreiben_Lesung

Nov 17, 2021

Beton steht für Sicherheit und Zuhause, aber auch für Angst und Schwere. In den Texten der beiden jungen Autoren aus Damaskus, Abdalrahman Alqalaq und Sam Zamrik, geht es immer wieder um den Baustoff aus Zement, Sand und Wasser. Es geht um Beton in Syrien, Beton in Deutschland und den Beton der Erinnerung. Die Dichter finden vertraute Themen und Motive in den Gedichten des anderen, lesen aus ihren Texten und tauschen sich an diesem mehrsprachigen Abend in einer literarisch-musikalischen Performance (Musik Milad Khawam) aus. Was wiegen die Worte, die Beton als Mittel der Erinnerung untersuchen?

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