Culture, the Arts and the COVID-19 Pandemic
© Photo by Diana Polekhina on Unsplash

Wer: Helmut K. Anheier (Hertie School), Janet Merkel (TU Berlin) und Katrin Winkler (Hertie School)

Wo: Berlin, London, New York, Paris, Toronto

Wann: Veröffentlicht im Februar 2021

Mit: Hertie School

Die COVID-19-Pandemie bedeutet Stillstand und große finanzielle Verluste für den Kultur-und Kreativbereich, wobei Großstädte aufgrund ihrer konzentrierten kulturellen Infrastruktur besonders betroffen sind. Eine neue Studie von Helmut Anheier, Katrin Winkler (beide Hertie School) und Janet Merkel (TU Berlin) untersucht, wie fünf Kulturmetropolen – Berlin, London, Paris, Toronto und New York City – ihre Künstler*innen und Kulturorganisationen in der Krise unterstützt haben.

Das von der Allianz Kulturstiftung geförderte Forschungsprojekt konzentriert sich auf die Reaktion und Maßnahmen der einzelnen Städte zwischen März und Spätsommer 2020. Während jede Stadt mit individuellen Herausforderungen zu kämpfen hatte, mussten sie auch die gleichen Probleme bewältigen: die Ungewissheit über den Verlauf der Pandemie, die konstanten Änderungen von Regeln und Einschränkungen und die Koordinierung zwischen mehreren Regierungsebenen.

Die vollständige Studie mit detaillierten Informationen sowie Handlungsempfehlungen zu allen Städten können Sie hier  lesen. Eine Zusammenfassung zum Herunterladen gibt es hier.

Helmut K. Anheier ist Professor und ehemaliger Präsident der Hertie School und Mitglied der Luskin School of Public Affairs, UCLA. Seine Forschungsschwerpunkte sind Indikatorensysteme, Non-Profit-Organisationen und Philanthropie, sowie Kultur- und Organisationsstudien.

Janet Merkel ist Senior Researcher am Institut für Stadt- und Regionalplanung der Technischen Universität Berlin. Ihre Arbeit konzentriert sich auf Kreativität als soziokulturellen und sozio-materiellen Prozess und bringt Wirtschafts- und Kultursoziologie in die Stadtsoziologie ein, um die Entwicklung der Kreativwirtschaft in Städten besser zu verstehen.

Katrin Winkler ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hertie School. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Fragen der Kulturpolitik und Kulturdiplomatie.