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Debatte mit Lina Majdalanie, Diana Al-Halabi und Jeffrey G. Karam. Moderation: Leyla Dakhli

Filmpremiere: Fitnat Beyrouth Regie: Sara Fattahi

In Englisch (mit Simultandolmetschung ins Deutsche)

7. Juni 2022, 20:00 Uhr CEST

Live im Maxim Gorki Theater Berlin

Wie bewahrt man seine innere Kraft, wenn man aus der Ferne den Zerfall des eigenen Landes beobachten muss? Die Abschlussveranstaltung der Serie „Break Up“ behandelte ein sehr spezifisches Thema, das jedoch weitreichende Bedeutung hat: Wie gehen libanesische Künstler*innen und Denker*innen im Exil mit den turbulenten Ereignissen in ihrem Heimatland um – von der Revolution im Jahr 2019 über die schreckliche Explosion im Hafen von Beirut 2020 bis zur Staatskrise der letzten Monate? Wie kann man noch denken, arbeiten, leben, wenn man immer an zwei Orten zugleich ist?

Der Abend begann mit der Premiere eines neuen Films der syrischen Regisseurin Sara Fattahi – ein intimes Porträt der in Rotterdam lebenden Künstlerin und feministischen Aktivistin Diana Al-Halabi. In der anschließenden Debatte diskutierte Al-Halabi mit der libanesischen Künstlerin Lina Majdalanie und dem Politikwissenschaftler Jeffrey G. Karam über die Möglichkeiten transnationaler Solidarität und kritischen Aktivismus in einer Zeit unablässiger Krisen und digitaler Vernetzung – und über die Rolle des Feminismus in der Ausgestaltung der Zukunft Europas und des Libanon. Das Gespräch wurde moderiert von der Historikerin Leyla Dakhli.

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