Re:writing the Future 2021

© Foto von Walther LeKon
300 Teilnehmer*innen, 80 Künstler*innen, 70 Städte, eine gemeinsame Zukunft: Das ist das Festival Re:writing the Future. Kunst, Kultur, Zivilgesellschaft  und Politik  kommen in Berlin zusammen und diskutieren zu Fragen rund um die Entstehungsbedingungen von Kultur in Zeiten beengter Freiräume. Re:writing the Future ist aber auch ein Treffen solidarischer Städte im International Cities of RefugeNetzwerk (ICORN): Städte, die gefährdete und bedrohte Künstler*innen unterstützen und fördern. Und es ist ein Festival, das die Freiheit der Kunst und der Meinungsäußerung zelebriert. Im Zentrum steht die translokale Vernetzung von Städten, Institutionen und Kultureinrichtungen, die Freiräume schaffen, in denen künstlerisches Arbeiten und Denken stattfinden und sich weiterentwickeln kann. 
Ausgangspunkt des Festivals Re:writing the Future ist der Beitritt der Stadt Berlin zum International Cities of Refuge Netzwerk(ICORN) im Mai 2018. ICORN ist ein Netzwerk solidarischer Städte, die gefährdete Künstler*innen aufnehmen und ihnen die Weiterführung ihrer Arbeit und Kunst ermöglichen. Über das weltweite Netzwerk von aktuell 73 Städten konnten seit 2006  über 200 Autor*innen, Verleger*innen, Blogger*innen, Journalist*innen, bildende Künstler*innen, Filmemacher*innen, Drehbuchautor*innen und Musiker*innen neuen Raum für ihr Schaffen finden. 
An dem Festival nehmen Vertreter*innen von Berliner Kulturinstitutionen, der ICORN-Städte, Künstler*innen und politische Entscheidungsträger*innen teil. Mit einem vielfältigen Programm aus Workshops, Debatten, Reden, Theater, Tanz und weiteren künstlerischen Interventionen ermöglicht das Festival Vernetzung und Erfahrungsaustausch zu der Frage, was Städte als Zufluchtsorte für gefährdete und bedrohte Künstler*innen leisten können. Darüber hinaus unterstreicht der Titel Re:writing the Future, dass das ICORN-Netzwerk auch ein transnationales Forum ist, welches Fragen unserer Zeit kritisch diskutiert und in der künstlerischen Auseinandersetzung weiter denkt. Eine solche gemeinsame Zukunft lässt sich nicht ohne Bezug auf die Diversität der Bevölkerung entwerfen, die ihre Perspektiven und Geschichten einbringt. Wer wüsste das besser als die Städte im ICORN-Netzwerk? Aber eine solche Zukunft lässt sich auch nicht ohne Bezug auf die Geschichte schreiben. Welche Stadt wüsste das besser als Berlin? 
 © Foto von Walther LeKon

Das Festival richtet die Allianz Kulturstiftung gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD aus. Es wird kuratiert von Esra Kücük, Silvia Fehrmann, Max Czollek und Johannes Kirsten. Weitere Partner*innen sind u.a. ICORN, das Maxim Gorki Theater, Sasha Waltz & Guests, das poesiefestival und das Deutsche Haus e.V.

Ursprünglich war das Event für Juni 2020 geplant. Aufgrund der Corona-Krise musste es jedoch auf das Jahr 2021 verschoben werden. Der neue Termin wird voraussichtlich im Juni bekanntgegeben.

ICORN

Das International Cities of Refuge Network (ICORN) ist eine unabhängige Organisation von Städten und Regionen, die gefährdeten Schriftstellern und Künstlern Schutz bietet, die Meinungsfreiheit fördert, demokratische Werte verteidigt und die internationale Solidarität unterstützt.
Die Mitgliedsstädte von ICORN bieten gefährdeten Menschen als direkte Folge ihrer kreativen Aktivitäten langfristige, aber vorübergehende Unterkünfte. Ziel ist es, so viele verfolgte Schriftsteller und Künstler wie möglich in ICORN-Städten aufzunehmen und zusammen mit den Schwester-Netzwerken und Organisationen ein dynamisches und nachhaltiges globales Netzwerk für Meinungsfreiheit zu bilden.
Seit 2006 haben sich 73 Städte auf der ganzen Welt dem Netzwerk angeschlossen, und mehr als 200 Schriftsteller und Künstler haben in einer ICORN-Mitgliedsstadt Zuflucht gefunden. Im Mai 2018 ist Berlin offizielle ICORN-Mitgliedsstadt geworden.
 

Berliner Künstlerprogramm des DAAD

Das International Cities of Refuge Network (ICORN) ist eine unabhängige Organisation von Städten und Regionen, die gefährdeten Schriftstellern und Künstlern Schutz bietet, die Meinungsfreiheit fördert, demokratische Werte verteidigt und die internationale Solidarität unterstützt.
Die Mitgliedsstädte von ICORN bieten gefährdeten Menschen als direkte Folge ihrer kreativen Aktivitäten langfristige, aber vorübergehende Unterkünfte. Unser Ziel ist es, so viele verfolgte Schriftsteller und Künstler wie möglich in ICORN-Städten aufzunehmen und zusammen mit unseren Schwester-Netzwerken und Organisationen ein dynamisches und nachhaltiges globales Netzwerk für Meinungsfreiheit zu bilden.
Seit 2006 haben sich 73 Städte auf der ganzen Welt dem Netzwerk angeschlossen, und mehr als 200 Schriftsteller und Künstler haben in einer ICORN-Mitgliedsstadt Zuflucht gefunden. Im Mai 2018 ist Berlin offizielle ICORN-Mitgliedsstadt geworden.
 

Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Berlin ist eine Stadt der kulturellen Vielfalt. Kunst, Kultur und die Kreativszene gehören zu den zentralen Ressourcen Berlins. Schätzungen gehen davon aus, dass über 20.000 professionelle Künstlerinnen und Künstler in der Stadt leben und arbeiten. Gemeinsam mit den mehr als 160.000 Beschäftigten in der Kultur- und Kreativwirtschaft machen sie die Stadt zu einem kreativen Zentrum. Hinzu kommt ein ausdifferenziertes Angebot an Kulturveranstaltungen in allen Sparten und Genres, das einmalig in Deutschland ist. Die Vielzahl bedeutender Institutionen, kreativer Szenen und hier ansässiger Akteure aus aller Welt machen den Produktionsort Berlin national und international zum ‚place to be’ aktueller Kunstentwicklungen.

 Die Senatsverwaltung für Kultur und Europa wird neue Akzente setzen, kulturelle Teilhabe als Voraussetzung für soziale Teilhabe zu ermöglichen und Chancengleichheit beim Zugang zu Kultur zu gewährleisten. Berlin braucht zukunftsfähige Kultureinrichtungen, die sich sozial und transparent aufstellen.
Es ist Aufgabe der Kulturverwaltung, kulturelle Teilhabe zu ermöglichen und chancengleiche Zugänge – unabhängig von Nationalität, ethischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität – zu ermöglichen.

 

Amsterdam (Niederlande),
Barcelona (Spanien),
Berlin
 (Deutschland),
Brüssel
 (Belgien),
Frankfurt am Main
(Deutschland),
Hannover (Deutschland),
Kopenhagen 
(Dänemark),
Krakau
(Polen),
Luzern
(Schweiz),
Mexico City
 (Mexico),
Paris(Frankreich),
Reykjavík
(Island),
Stockholm (Schweden),
uvm.