Trilaterales Master- und Zertifikationsprogramm in Europäischen Studien

Im Bild: Ehemaliger Botschafter von Israel Avi Primor, Bundespräsident Joachim Gauck, Prinzessin Beatrix, Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Daniela Schadt sowie Studenten des Masterstudiengangs "European Studies" © Heinrich-Heine-Universität

Mit dem trilateralen Studiengang "European Studies" sollen Brücken zwischen dem Nahen Osten und Europa, aber auch innerhalb des Nahen Ostens geschlagen werden. Stipendiaten aus Israel, Palästina und Jordanien werden dabei im gemeinsamen Lernen über Europa und die EU vereint.  

Der Studiengang möchte einerseits dem wachsenden Bedarf an Europaexperten im Nahen Osten  entgegenkommen, seitdem die EU im Rahmen der Europäischen Nachbarschaftspolitik die Beziehungen zu dieser Region erheblich ausbaut. Andererseits soll das gemeinsame Studieren des europäischen Friedensprozesses der vergangenen Jahrzehnte auch Anregungen für den eigenen Friedensprozess im Nahen Osten vermitteln. 

Die Lehrkräfte des zweijährigen Masterstudiengangs unterrichten im ersten Jahr gemeinsam an allen drei Standorten im Nahen Osten: Tel Aviv, Ost-Jerusalem und Amman. Im zweiten Studienjahr studieren 30 ausgewählte Stipendiaten des Programms gemeinsam an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, wo sie auch Deutschunterricht erhalten.