A Soul for Europe Conference

Die erste, damals noch „Berliner Konferenz“, im Jahr 2004 war der Beginn eines Bottom-up-Dialoges zwischen Vertretern von Politik und Zivilgesellschaft mit dem Ziel, Kultur als kreative Kraft im Prozess der Europäischen Integration in alle politischen Entscheidungs- und Handlungsebenen zu integrieren.

Die in der Folge entstandene Initiative A Soul for Europe entwickelt seit Jahren Impulse in lokal aufgebauten Projekten und Aktivitäten zwischen Zivilgesellschaft, Politik und Kultur. Der Name greift die Erkenntnis des ehemaligen EU-Kommissionspräsidenten Jacques Delors auf: „Il nous faut donner une âme à l’Europe“; „We have to give Europe a soul!“ Die zunächst zweijährlich, seit 2014 jährlich veranstalteten Konferenzen reagieren kreativ auf jeweils aktuelle europäische Herausforderungen und formulieren konkrete Vorschläge für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Politik und Zivilgesellschaft in den europäischen Städten und Regionen.

Die Initiative A Soul for Europe hat mit ihrer Arbeit viele Unterstützer, Partner und Förderer gewonnen: Unterstützt durch führende Europapolitiker bringt sie auf der Konferenz Wissenschaftler, Kulturvertreter, Politiker, Wirtschaftsexperten und Entscheidungsträger aus allen gesellschaftlichen Bereichen in Kontakt und veranlasst sie zu gemeinsamen Diskussionen über Kultur als Komponente der Europapolitik, in denen Visionen eines kulturell offenen Europas entstehen.

Die Allianz Kulturstiftung unterstützt das Projekt seit seiner Entstehung. Seit 2014 ist das Europäische Parlament Schirmherrin der A Soul for Europe Conference. Die Stiftung Zukunft Berlin ist Sitz des Berliner Büros der europaweiten Initiative und seit 2006 Projektträger von A Soul for Europe.

Marktplatz & Projektpräsentationen mit Cafebabel, Emergency, Europa Light Installation, Idea Camp und Route 28 (Alex TV Berlin, 19.11.2016)

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"A Soul for Europe" Konferenz 2017

"Wer übernimmt Verantwortung für Europa?"

10.-11. November

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Bisherige Konferenzen seit 2014

  • 2016

  • 2015

  • 2014

2016

Unter dem Titel "Cultural Identities on the Move" widmete sich die A Soul for Europe Konferenz 2016 den  zahlreichen europäischen Herausforderungen vor dem Hintergrund sogenannten Flüchtlingskrise und entwickelte Vorschläge für eine intensivere Kooperation zwischen Politik und Zivilgesellschaft in den Städten und Regionen Europas.
Am ersten Tag diskutierten Wissenschaftler, EU- und Kommunalpolitiker sowie Vertreter von NGOs über die neue Verantwortung von Städten und Regionen gegenüber Europa und präsentierten Strategien und Projekte in ihren Städten. Auf dem "Marktplatz Europa" konnten die Gäste zivilgesellschaftliche Initiativen für ein sozial inklusives und kulturell offenes Europa kennenlernen.
Der zweite Teil der Konferenz war geprägt von vier Diskussionsrunden rund um die Themen Kunst und Kultur in Europa, Migration und Europa "von unten".


2015

Im Mittelpunkt der Berliner Konferenz 2015 stand die wachsende Bedeutung der Städte bei der Herausbildung einer europäischen Zivilgesellschaft und – unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Situation – bei der Aufnahme und Integration von Einwanderern und Geflüchteten. Dazu waren Bürgermeister sowie Bürger- und Flüchtlingsinitiativen aus verschiedenen europäischen Städten eingeladen, über ihre konkreten Erfahrungen vor Ort zu berichten und sich untereinander zu vernetzen.

2014

Zum ersten Mal in der Geschichte der Europäischen Union wählte das Europäische Parlament supranationale Kandidaten für das Präsidentenamt der Europäischen Kommission. Die Berliner Konferenz 2014 lud führende Vertreter der großen europäischen Parteien ein, ihre Visionen für die Zukunft Europas mit europäischen Künstlern und Intellektuellen zu diskutieren. Unter dem Titel "1914-2014 - Consequences for the 21st century" widmete sich die Konferenz im zweiten Teil der Debatte über Europa 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg und dem Potential von Kultur, ein Europa von – und nicht ein Europa für – Europäer(n) zu entwickeln.